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Der Bau des Rathauses

Der Äussere Stand verwirklichte sich zwischen 1728 und 1730 seinen Wunsch nach einem eigenen Rathaus. Der architektonische Einfluss des Schlosses Hindelbank ist unübersehbar.

Über viele Jahrzehnte versammelte sich der Äussere Stand in Zunftstuben oder im Gesellschaftshaus zu Schützen. Im frühen 18. Jahrhundert beschloss er, an der Zeughausgasse sein eigenes Rathaus zu bauen. Das Bauprojekt verfasste mit grösster Wahrscheinlichkeit der junge Architekt Albrecht Stürler (1705 – 1747), der 1726 Mitglied des Äusseren Standes geworden war.

Zwischen Sommer 1728 und Ostern 1730 wurde das Rathaus erstellt. Unübersehbar ist der Einfluss des Schlossbaues von Hindelbank, wo Albrecht Stürler durch seinen Vater, der dort Bauleiter war, in die Baukunst eingeführt worden war. Baulich wurden zwei Ziele verfolgt: Für die Bedürfnisse des Äusseren Standes sollten im Obergeschoss der grosse und der kleine Ratssaal und im zweiten Obergeschoss hofseitig die Kanzlei und die Rüstkammer angeordnet werden. Zur Sicherung regelmässiger Einkünfte wurden zwei sehr grosse Weinkeller gebaut und im leicht angehobenen Erdgeschoss Magazinräume installiert, die vermietet werden konnten. Die Gebäudehöhe durfte 45 Schuh (ca. 13,2 m) nicht überschreiten.

Nach der Aufrichte im Januar 1729 wurden der Innenausbau und die Ausstattung verwirklicht. Am 10. April 1730 schliesslich konnte der Äussere Stand seine erste Sitzung im eigenen Rathaus abhalten.

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